
Wolfenbütteler Schaufenster
vom
27.11.2011

Text ©Wolfenbütteler Schaufenster 2011, Foto: privat
Braunschweiger Zeitung -
Wolfenbüttel - vom
27.06.2011

Text ©Braunschweiger Zeitung 2011, Foto: Hans-Dietrich Sandhagen
Braunschweiger Zeitung - Wolfenbüttel - vom
29.03.2011

WOLFENBÜTTEL. (Frank Schildener) "Guten Morgen, guten Morgen, wir grüßen so mal so", sangen die Chorkinder der St.-Ansgar-Gemeinde zur Grundsteinlegung der neuen Krippe.
Im August wird der Krippenneubau der katholischen Gemeinde an der Waldenburger Straße eingeweiht. Nun fand die feierlicher Grundsteinlegung statt. Etwa 300.000 Euro kostet der Neubau die Gemeinde. Er wird von der Stadt und dem Landkreis unterstützt. 15 Kinder sollen dort auf rund 165 Quadratmetern betreut werden.
"Letztes Jahr im Mai haben wir den Startschuss bekommen", erzählte Kita-Leiterin Andrea Brandes. Gut zweieinhalb Jahre habe die Gemeinde das Projekt geplant. "Rutsche weg, Bäume weg, geht das gut?", fragte sich Brandes. Doch sie habe das Bild im Hinterkopf gehabt, alle Kinder der Kindertagesstätte unter einem Dach zu haben.
"Da fehlte uns der letzte Baustein noch, die Krippe", sagte sie und dankte den vielen Menschen, die die Kita trügen. "Wenn die Krippe fertiggebaut ist, wird es neue Bäume geben, eine neue Rutsche und einen neuen Schuppen", betonte sie.
Der Neubau soll sich sehen lassen können. Eine zentrale Rotunde, deren Fensterfront zur Gartenseite großzügig das Licht einläßt, und eine kuschelige Schlafecke gehören zu den Ausstattungsmerkmalen des Neubaus, berichtete Architekt Thomas Schreiben. Sie habe schon eine neue Idee im Kopf, sagte Brandes schmunzelnd, vielleicht ein Familienzentrum.
Das griff auch Landrat Jörg Röhmann auf. "Vor 20 Jahren haben wir uns nicht vorstellen können, dass wir unsere Kinder so früh in fremde Obhut geben", meinte er. Der Landkreis unterstützte den Krippenneubau gerne. "Denn wir haben nicht zu wenig Geld", betonte er. Es werde nur an falscher Stelle ausgegeben. "Wir sollen in Kinder, Jugend und Bildung investieren", schloss er.
Text ©Braunschweiger Zeitung 2011
Wolfenbütteler Schaufenster vom
27.03.2011

Wolfenbüttel. Rechtzeitig zur Legung des Grundsteins für die Kinderkrippe St. Ansgar kam gestern sogar die Sonne heraus. Für knapp 300.000 Euro errichtet die katholische Gemeinde in der Waldenburger Straße eine Krippe für 15 Kinder. Damit, so erklärte es Pfarrer Matthias Eggers, trage man der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung. Im August soll die neue Krippe für und mit 15 Kindern eingeweiht werden.
Davon sind der Seelsorger der Gemeinde und die Leiterin der Kindertagesstätte, Andrea Brandes, überzeugt. Zumal man mit dem Architektenehepaar Thomas und Carola Schreiber die optimalen Planer beauftragt habe.
Es sei ihm bewusst, dass gerade die ersten drei Lebensjahre eines Menschen für seine soziale Entwicklung wichtig sind. "Die liebevolle Erziehung von Vater und Mutter sind in dieser Phase besonders wichtig", betonte Eggers. Mit dem Krippenangebot wolle man jenen Eltern helfen, die aus welchen Gründen auch immer arbeiten müssen oder auch wollen.

Der Pfarrer bedankte sich beim Kirchenvorstand, namentlich beim Vorsitzenden Detlef Pottgießer. Sein Dank ging ebenso an die Architekten sowie an das Land, den Landkreis und die Stadt Wolfenbüttel, die sich an den Kosten für die Baumaßnahme beteiligen.
Landrat Jörg Röhmann und die stellvertretende Bürgermeisterin Kathrin Rühland lobten die Initiative der katholischen Gemeinde. Röhmann hob die Bedeutung der Krippen für junge Familien in der heutigen Gesellschaft heraus. Er selbst habe seine erste Krippe vor 20 Jahren in der Gemeinde Veckenstedt (Sachsen-Anhalt) gesehen. "Es ist gut, dass wir im Westen diese Kinder-Einrichtung übernommen haben", sagte der Landrat. Es sei anerkennenswert, dass sich mit der St. Ansgar-Gemeinde ein nicht-staatlicher Träger gefunden habe. Rühland übermittelte die Grüße von Bürgermeister Pink. Es sei wichtig, dass in Wolfenbüttel weitere Krippenplätze eingerichtet werden.
Nachbarschaftliche Grüße und eine "gefüllte Windel" (mit Geld) hatte der Pastor der evangelischen Gemeinde St. Thomas, Dietmar Schmidt-Pultke, dabei. Er freue sich über die neue Krippe, beweise ihre Errichtung doch: "Wolfenbüttel hat Zukunft!"
Die neue Kinderkrippe wird circa 165 Quadratmeter groß. Drei Räume stehen stehen den Kindern und den beiden Erzieherinnen Kirstin Kühn und Gabriele Volze zur Verfügung - ein Spiel- und Aufenthaltsraum, ein Schlaf- und Ruheraum, ein Vorraum sowie natürlich sanitäre Einrichtungen. Originell: Es werden fünf farbige Fenster eingebaut, die von der nicht mehr genutzten Börßumer Kirche stammen. "Das passt toll zusammen", ist der Architekt überzeugt. Für Kita-Leiterin Andrea Brandes könnte die Errichtung der Krippe ein weiterer Zwischenschritt hin zum Stadtteil-Zentrum St. Ansgar darstellen. Ein charmanter Gedanke, fand der Landrat.

Text khs©Wolfenbütteler Schaufenster 2011